Quality Heroes
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| Watts S. Humphrey – Die Herausforderung der Software-Prozessqualität |
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| Watts ist ein Vordenker in der Disziplin Softwaretechnik und wird häufig als Vater der Software-Qualität genannt. Sein Hauptbeitrag zu den Prozessen der Softwaretechnik liegt in der Kreation des Software-Prozess-Programms am Carnegie Mellon's Softwaretechnik-Institut. Seine Arbeiten als Direktor dieses Programms führten zur Entwicklung des Software Fähigkeit-Reife-Modells (SW-CMM). Danach entwickelte er den Persönlichen Software-Prozess (PSP) und den Team-Software-Prozess (TSP). Sein persönliches Ziel war immer, die Qualität und Produktivität in der Softwareentwicklung zu verbessern und zu erleichtern ("Software Crisis"). Watts arbeitete als Direktor des Software-Prozess-Programms bis in die frühen 90er Jahre. Dieses Programm strebte die Verbesserung des Verständnis und des Managements der Softwaretechnikprozesses an, weil dieses, sowohl für große und auch für kleine Organisationen oder Einzelpersonen die grössten Schwierigkeiten verursachten und die besten Gelegenheit für bedeutende Verbesserung boten. |
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Humphrey ist Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher, wie z. B. "Managen technischer Mitarbeiter", „Den Software-Prozess managen“, " Eine Disziplin für Software Engineering" , " Team Software Process" und "Gewinnen mit Software". Humphrey ist ein Fellow des Softwaretechnik-Instituts (SEI). Humphrey war vorher ein Vizepräsident der IBM. Das Watt Humphrey Software-Qualitätsinstitut in Chennai, Indien wird nach ihm genannt. 2003 wurde Watts Humphrey die nationale Technologie-Medaille durch den amerikanischen Präsidenten verliehen. |
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Ernest Wallmüller hat Watts 2005 in Amsterdam persönlich kennen gelernt und Watts versicherte, es gäbe keine anders Ziel für Software-Organisationen als Reifegrad 5 zu erreichen und auf allen Ebenen die Prozesse mit CMMI, TSP und PSP zu verbessern.
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| Deming für (Bank-)Manager |
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In Zeiten wie diesen empfiehlt es sich auf bewährte Management-und Qualitätsregeln hinzuweisen. Einer der besten war und ist in diesem Zusammenhang W. E. Deming. Er war wie wir auch der Überzeugung, dass Freude an der Arbeit, Freude über das Resultat und seinen Nutzen für den Mitmenschen das wichtigste Motiv unserer Anstrengungen in der Ausbildung und im Berufsleben sind. |
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| Seine 14 Regeln für Manager, die heute wie gestern aktuell sind, lauten: |
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- Schaffe nachhaltige Unternehmensziele und -politik in Hinblick auf eine ständige Verbesserung von Produkt und Dienstleistung.
- Nutze Kooperation und Win-Win-Strategie, um wirtschaftliche Stabilität und Gewinn sicherzustellen.
- Qualität von Anfang an in allen Tätigkeiten und Prozessen zu verwirklichen ist besser als Endkontrollen und Tests , um Qualität zu erreichen.
- Beschaffung nicht nur auf Grund des billigsten Preises. Wer billig kauft, kauft teuer.
- Verbessere beständig und nachhaltig das System (PDCA-Zyklus, PLAN, DO, Check/STUDY, ACT). Suche und behebe die Wurzelursachen von Abweichungen und Problemen.
- Fördere und schaffe Anlerntraining und Wiederholtraining amArbeitsplatz.
- Sorge für richtiges Führungsverhalten, das sich darauf konzentrieren, den Menschen zu helfen, ihre Arbeit besser auszuführen.
- Beseitige die Atmosphäre der Angst und schaffe eine Vertrauenskultur.
- Beseitige das „Silo“-Denken und die Barrieren zwischen einzelnen Abteilungen in der Organisation.
- Vermeide Schlagwörter und Oberflächlichkeiten
- Beseitige willkürliche Leistungsvorgaben (Quoten) für die
Mitarbeiter und Leistungsziele für das Management. Bewusste Leistungsvorgaben nie ohne gleichzeitiger Verbesserung und Änderung des Systems.
- Beseitige alle Hindernisse, die den Mitarbeitern und den Vorgesetzten am Erfolg hindern. Nutze Freude an der Arbeit als Motivator.
- Schaffe ein umfassendes Ausbildungsprogramm und ermuntere
jeden zur Selbstverbesserung .
- Etabliere eine dauerhafte Verpflichtung des Top-Managements
zur ständigen Verbesserung.
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| Elemente umfassenden Wissens nach Deming: |
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- Verständnis und Kenntnisse für das (Management- ) System sowie für Ziele , da es ohne Ziele kein System gibt!
- Kenntnis des Prinzips der Variation (Streuung) als Mittel zur Prozessüberwachung (SPC) und grundlegender Bestandteil der Unternehmensführung.
- Wissen (Knowledge) teilen und nutzen, um bessere Voraussagen machen zu können.
- Verständnis für die Mitarbeiter und angewandter Psychologie, um das unermessliche Potential an Kenntnissen, Kreativität und Tatkraft zu nutzen, wenn Menschen gefördert statt frustriert werden.
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Deming's Philosophie des Zusammenarbeitens, des System-Denkens und der kontinuierliche Verbesserung ist zeitlos gut und immer aktuell. Umfassend zeigt sie auf, wie wir eine Organisation zu führen haben, damit Ihr Wert mehr ist, als die Summe ihrer Teile, Abweichungen und Probleme als Chancen gesehen werden, wie kontinuierliche Verbesserung zu praktizieren ist und wie persönliche Transformation anzuregen ist. |
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